… und endlich sind wir
da
Die
Tage und Wochen vor unserer Fasten- und
Meditationswoche waren sehr turbulent. Die Fasnacht hatte uns über Wochen im
Griff und es stand eine Veränderung an.
Was
wird wohl auf uns zukommen? Haben wir das richtige Gepackt? Wie sind wohl die
Zimmer? Haben wir auch Zeit für uns? Danke, dass wir den Mut hatten uns auf den
Weg zu machen.
… angekommen
Nach
dem ersten Kennenlernen und beschnuppern aller Kursteilnehmer fühlen wir uns von
Anfang an gut aufgehoben, geborgen und heimelig.
Die
Mediationen von Pater Augustinus tun einfach gut und gehen tiefer.
Klangschalen, Gehmeditation, Sunrisewalk, Körperübungen, … sind ein
Genuss. Die Wanderungen in die nähere
Umgebung und die Zugfahrt nach Augsburg zur Dombesichtigung rundeten diese
Woche ab. Danke für die gute Begleitung, die Lebensfreude und das viele lachen
in dieser Woche.
… Menschen
In
der Gruppe, mit vielen gleichgesinnten fällt so manches leichter. Wir sind mit
der Gemeinschaft durch diese Woche getragen worden. Danke für die viele neue
Menschen, verschiedene Charakteren und lieben Personen die wir in dieser Woche
kennen lernen durften.
… Mahlzeiten
Üppig
ist sie nicht, die Kur nach F.X. Mayr. Eine Scheibe Brot und ein Schluck Milch
zum Morgen- und Mittagsmahl müssen genug sein. Und die Zeit die wir uns zum
Essen genommen haben beruhigte zusätzlich noch einmal. Dazu über den Tag verteilt
reichlich Tee und Wasser. Das Essen in Gemeinschaft und das Schweigen bei den
Mahlzeiten sind eine gänzlich neue Erfahrung für uns. Danke für das Brot, die
guten Gaben und die Ruhe und Stille die wir genießen durften.
… runtergefahren
Entschleunigung
– ein vielfach strapazierter Begriff. Aber genau dieses durften wir im Kloster
St. Ottilien erfahren. Wir sind nach einer Woche erholt, haben ein paar Kilo weniger auf den Rippen, sind entlastet
und frei und unsere Lebensenergiespeicher sind randvoll gefüllt mit Kraft,
Kraft die wir im Leben dringend brauchen. Danke für die Kraft die in uns wohnt
und die uns von Mutter Erde und dem göttlichen Himmel gegeben ist. Wir
vergessen nur zu oft deren Präsenz. Danke, dass wir diese Kraft wieder spüren.
… und zu sich kommen
Sich
mit sich selbst beschäftigen. In sich selbst gehen und da gut hinschauen heißt
für mich auch: versöhne dich mit dir und deiner Geschichte, damit du innerlich
heil wirst, gut zu dir selbst bist und gut nach draußen gehen kannst. Danke für die Tiefe und die Zeit die wir für
uns selbst geschenkt bekommen haben.
… und wenn es dann
still wird in mir
Und
sich meine Sinne nach innen gerichtet haben, komme ich zu Ruhe. Bin bei mir und
spüre diese bedingungslose Liebe. Sie ist für mich die Kraft des Lebens und das
einzige das jeden Tag mehr wird wenn ich es verschenke.
Ein
Text von Matin Gutl drückt diese Erfahrung wunderbar aus:
Sei deiner
Tiefe treu
Sei deiner
Tiefe treu, lauf nicht fort von dir
Bleib bei
dir in allen Zeiten.
Sei ganz du,
und sei es gern
Hilf dir
selbst
Geh zu dir
nach Hause.
Warte und
horche
Sammle dich
Zerstreu
dich nicht
Sei deiner
Tiefe treu
So wird sich
Gott in Dir halten können…
Wir
kommen wieder und freuen uns schon auf das nächste Mal.
Ute
und Stephan Ehrmann
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